Altersmäßig getrennt, aber geeint durch die Sorge um drängende gesellschaftspolitische Probleme, traten Adolf von Harnack und Werner Jaeger als führende Vertreter der Theologie und Philologie auf, die inmitten der Kulturkrisen des Ersten Weltkriegs die umfassende Bedeutung des griechisch-christlichen Humanismus und der politischen Mäßigung wiederherzustellen suchten.